Die Kirchengemeinde EbenhardsEbenhards
wird betreut vom:
Pfarramt Reurieth

Ebenhards – Kirche “St. Marien”

Der Ortsname des Bundesstraße 89 etwa fünf Kilometer westlich von Hildburghausen liegenden, im 14. Jahrhundert erstmals erwähnten Dörfchens leitet sich erwartungsgemäß vom mittelhochdeutschen Vornamen “Eberhard” ab. Dieser war einer der “Grafen von Herzberg” und soll hier einen Hof gehabt haben. Zum idyllischen kleinen, auch heute noch von der Landwirtschaft geprägten Ort passt die etwas auf der Anhöhe stehende Kirche.
Ursprünglich stand schon im Jahr 1401 an ihrer Stelle eine kleine “Kapelle zu Unser Liben Frawen”, worüber das Erbbuch des Amtes Heldburg von 1517 Auskunft gibt.
Teile von ihr könnten in der heute noch vorhandenen Kirche verbaut worden sein, denn ihrer Art nach sind die ältesten Bauelemente frühgotisch. So der ca. fünf mal sechs Meter große Chorraum, der zugleich Unterbau des Turmes ist und die an der Nordseite anschließende Sakristei. Turm und Langhaus haben einen massiv gebauten Unterbau und jeweils einen Aufbau in Fachwerk, welches beim Kirchenschiff sichtbar ist.
Ein spitzbogiger Triumphbogen bildet den Übergang zum Haupthaus, das zwei Stufen tiefer liegt als der Altarraum. Über dem Triumphbogen findet sich die Aufschrift: “Jesus Christus gestern und heute und der selbe auch in Ewigkeit” (Hebräer 13,8).
Die Kirchenbänke im unteren Teil der Kirche und auf den beiden hölzernen Emporen geben ca. 170 Personen Platz. Die Emporenbrüstungen sind mit einer wunderschönen Blumenornamentik bemalt. Bestimmend sind die Farbtöne grün und orange auf Ocker.
Die Kirche in Ebenhards macht, wie auch der kleine Ort insgesamt, einen sehr aufgeräumten und gepflegten Eindruck, was sie dem Engagement der örtlichen Kirchengemeinde und vieler Einwohner verdankt.

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