Kirche Bedheim 01Kirchengemeinde Bedheim
Kiliankirche Bedheim mit weltweit in ihrer Konstruktion einmaliger Doppelorgel - dort finden in den Sommermonaten regelmäßige Orgelkonzerte statt.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: www.schwalbennestorgel.de
Die Orgelkonzerte finden zehntägig zu wechselnden Zeiten statt. (bitte Presse beachten) Konzertinteressierte und Organisten können sich auch per E-Mail an. konzerte@schwalbennestorgel.de wenden.

Für ausführliche Kirchenführungen, auch für größere Reisegruppen, steht zur Verfügung:
Heidemarie Kühnhold (03685-407006)

Kirche Bedheim 02




Die Kirchengemeinde Bedheim
wird betreut vom:
Pfarramt Bedheim-Pfersdorf








Bedheim – Kirche “St. Kilian”

Der Ortsname weist mit dem Begriff “heim” auf die Zeit der “Fränkischen Landnahme” um 800/900, eine Bezeichnung der fränkischen Siedlungen. Dagegen könnte der erste Teil des Ortsnamens “bed” durchaus keltischen Ursprungs sein. Andere Deutungen verweisen allerdings auf das Wort “bede” für eine mittelalterliche Steuer.
Der älteste Hinweis für den Ort findet sich auf einer Urkunde von 1169 mit dem Namen “Romuldus von Bedheim”. Das Gotteshaus ist dem Frankenapostel Kilian geweiht, der mit seinen Gefährten als iro-schottischer Mönch ins Frankenland kam und von 686 bis 689 Bischof in Würzburg war.
Die Kirche in Bedheim wurde 1332 dem Kilian geweiht. Sie bestand damals sicher schon aus dem Altarraum und der Sakristei, die 1260 oder 1290 erbaut wurden. Alte gotische Malereien sind teilweise erhalten.
Unter dem Altar wurde 1794 Frau Charlotte von Lilienstern, geborene von Wolzogen, Schillers Jugendliebe, bestattet. Ihre Grabinschrift ist vor der Altarstufe zu lesen: “Allhier ruht in Gott – dieweil Hochwohlgeb. Frau Charlotte von Lilienstern geborene Freiin von Wollzogen starb den 20. Merz 1794.”
Seit dem Jahr 1973 werden Konzerte für zwei Orgeln in Bedheim gespielt: Hans Philipp von Heßberg ließ durch Caspar Schippel aus Hildburghausen 1711 die Hauptorgel bauen. Im Jahr 1721 wurde über dem Triumphbogen die Schwalbennestorgel errichtet. Nikolaus Seeber aus Römhild ist ihr Erbauer. Er hat auch beide Orgeln durch Abstrakten (Holzleisten), die zwanzig Meter weit über den Kirchenboden geführt werden, miteinander verbunden, so dass ein Organist beide Orgeln einzeln oder auch zusammen spielen kann. Es handelt sich dabei um eine weltweit einmalige Anlage.

Besuchen Sie unsere Kirche und Gemeinde bei ihren Veranstaltungen.
Sie sind willkommen!
Termine dazu erfahren Sie im Pfarramt. (siehe oben)