Die Kirchengemeinde Adelhausen001 Adelhausen
wird betreut vom:
Pfarramt Streufdorf

002 Adelhausen
Ansprechpartner
:
Maria Sulies
98646 Straufhain/OT Adelhausen
Dorfstr. 11
Tel.: 03685-706758



Adelhausen – Kirche "St. Marien"

Die Gemeinde Adelhausen zählt etwa 160 Einwohner. Der Ort wurde 1315 als Atthus, Attelehusen; 1340 als Athalhusen, das heißt: zu den Häusern des Addalo oder Athalo, urkundlich bekannt und gehörte einst zur Herrschaft des benachbarten Rittergutes in Eishausen.
Mit Sicherheit aber ist die Ortschaft noch älter. Gleich neben dem wasserreichen Weidachbach lugt durch eine mächtige alte Kastanie und die luftige Birken- und Lebensbaumreihe die kleine Marienkirche hervor.
Sie ist im Äußeren wie im Inneren ein “steinernes Juwel”. In einem guten Maßverhältnis stehen Turm (etwa vier Meter im Quadrat) und Kirchenhaus (fast elf Meter lang und siebeneinhalb Meter breit) zueinander. Eine weitere Schönheit im Äußeren bietet die Adelhäuser Marienkirche durch die Tatsache, dass sie unverputzt ist. Durch verschieden naturgefärbte Steinarten ergibt sich dadurch ein dezent “buntes” Aussehen, wie man es selten bei einem Gotteshaus findet. Beim genauen Hinschauen entdeckt der Betrachter sogar die Reste einer alten Sonnenuhr an der Südseite der Kirche. Die Kantsteine sowohl am Kirchenhaus als auch am Turm tragen durchweg die “Zangenlöcher”, die für den mittelalterlichen Kirchenbau charakteristisch sind. An der Südseite findet sich an einem solchen Kantstein ein altes Steinmetzzeichen.
Eine lateinische Bauinschrift, die an der Westseite links neben dem Eingang eingemauert ist, nennt das Jahr 1484 als Entstehungszeit der durch die Heßberger Ritter gestifteten Marienkirche.
Die Adelhäuser Kirche besitzt keine Sakristei, aber eine zugemauerte Tür an der Nordseite des Altarraumes. Und die Legende, dass im Mittelalter im Ort stationierte Mönche die kirchlichen Funktionen ausübten. Man könnte vermuten, dass diese Tür unter anderem auch den Mönchen als Durchgang diente.
In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde eine Reihe Fresken aus der Entstehungszeit der Kirche, über der Kanzel und dem Chorbogen sowie auf der nördlichen und südlichen Emporenseite, freigelegt und restauriert. Darunter befinden sich weibliche “Nothelfer-Darstellungen”, möglicherweise auch eine Marienfigur mit dem Jesuskind – die Schutzpatronin der Adelhäuser Kirche.
Zwei schöne alte Bronzeglocken beherbergt der Turm. Die kleinere mag um 1484 (ein Jahr nach Luthers Geburt!) gegossen worden sein. Die andere, 1764 in Coburg gegossen, trägt die Namen des damals regierenden Hildburghäuser Herzogs und des Heßberger Kirchenpatrons. Abgenommen im Zweiten Weltkrieg und zum Einschmelzen bestimmt, entdeckte diese 2. Glocke ein Adelhäuser Bürger auf dem Hamburger “Glockenfriedhof” und veranlasste die Rückführung.

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Die Kirchengemeinde Bad Colberg01 Bad Co
wird betreut vom:
Pfarramt Heldburg-Ummerstadt

02 Bad CoKirchengemeinde Bad Colberg
122 Gemeindeglieder
Kirche „St. Katharina“


03 Bad Co







Der Name Colberg (früher Kolberg geschrieben)

weist darauf hin, dass hier einstmals Holzkohlenmeilerei betrieben wurde. Urkundlich wird das an der Rodach liegende Dorf erstmals Ende des 13. Jahrhunderts als Besitz des Zisterzienserinnen-Klosters Sonnefeld (Kreis Coburg) erwähnt, und zwar als Stiftung der Herren von Kunstadt (heute Burgkunstadt). Territorial gehörte Colberg seit dem 13. Jahrhundert den Grafen von Henneberg (mit ihrem zeitweiligen Sitz auf der Burg Strufe – heute Ruine “Straufhain”) bzw. den Grafen von Wildberg (Stammburg südöstlich von Bad Königshofen/Unterfranken) bis es 1374 an die Wettiner fiel.
Das sächsische Rautenwappen im Mittelfeld der Brüstung der Empore der Katharinenkirche erinnert daran. Diese wird erstmals 1528 als Katharinenkapelle erwähnt.
Kirchlicherseits gehörte Colberg mit Ummerstadt zunächst nach Heldburg, aber Mitte des 15. Jahrhunderts wurde Colberg von der selbstständig gewordenen Pfarrei Ummerstadt betreut.
Aus Colberg wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts “Bad Colberg”. Der Vorgang: Im Frühjahr 1907 errichtete eine Kaligewerkschaft im Wiesengrund des Rodachtales einen Bohrturm, um ein Kalisalzlager zu erschließen. Bei einer Tiefe von 471 Meter wurde eine warme Quelle mit 38 Grad Celsius erschlossen, die sich bei näherer Untersuchung als eine bedeutende Heilquelle erwies, besonders für Bade- und Trinkkuren geeignet.
Das kleine Kirchlein fügt sich gut in das Gesamtbild des Ortes ein. Der Sakralbau ist etwa neun Meter lang und ca. sieben Meter breit und wirkt im Äußeren recht rustikal. An der Nordost- und Südostseite, noch zum Altarraum zählend, findet sich je ein kleines, rundbogiges Fenster mit Eckabkantung, sicher sehr alt und noch ein Rest der einstmaligen Wegekapelle.
Bis zur Reformation hing in der Katharinenkapelle in Colberg ein kleines silbernes Bild des heiligen Leonhard, der nach der Legende auch die zu ihm kommenden Kranken heilte. Es ist nach 1528 leider verschwunden. Obwohl der Stifter des Bildes daran gedacht hat, dass Kranke einmal in Colberg Hilfe und Heilung finden würden? Tatsächlich ist es ja in der Gegenwart so und manch einer mag auch im hiesigen Kirchlein Heil für seine Seele gefunden haben

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Kirche Bedheim 01Kirchengemeinde Bedheim
Kiliankirche Bedheim mit weltweit in ihrer Konstruktion einmaliger Doppelorgel - dort finden in den Sommermonaten regelmäßige Orgelkonzerte statt.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: www.schwalbennestorgel.de
Die Orgelkonzerte finden zehntägig zu wechselnden Zeiten statt. (bitte Presse beachten) Konzertinteressierte und Organisten können sich auch per E-Mail an. konzerte@schwalbennestorgel.de wenden.

Für ausführliche Kirchenführungen, auch für größere Reisegruppen, steht zur Verfügung:
Heidemarie Kühnhold (03685-407006)

Kirche Bedheim 02




Die Kirchengemeinde Bedheim
wird betreut vom:
Pfarramt Bedheim-Pfersdorf








Bedheim – Kirche “St. Kilian”

Der Ortsname weist mit dem Begriff “heim” auf die Zeit der “Fränkischen Landnahme” um 800/900, eine Bezeichnung der fränkischen Siedlungen. Dagegen könnte der erste Teil des Ortsnamens “bed” durchaus keltischen Ursprungs sein. Andere Deutungen verweisen allerdings auf das Wort “bede” für eine mittelalterliche Steuer.
Der älteste Hinweis für den Ort findet sich auf einer Urkunde von 1169 mit dem Namen “Romuldus von Bedheim”. Das Gotteshaus ist dem Frankenapostel Kilian geweiht, der mit seinen Gefährten als iro-schottischer Mönch ins Frankenland kam und von 686 bis 689 Bischof in Würzburg war.
Die Kirche in Bedheim wurde 1332 dem Kilian geweiht. Sie bestand damals sicher schon aus dem Altarraum und der Sakristei, die 1260 oder 1290 erbaut wurden. Alte gotische Malereien sind teilweise erhalten.
Unter dem Altar wurde 1794 Frau Charlotte von Lilienstern, geborene von Wolzogen, Schillers Jugendliebe, bestattet. Ihre Grabinschrift ist vor der Altarstufe zu lesen: “Allhier ruht in Gott – dieweil Hochwohlgeb. Frau Charlotte von Lilienstern geborene Freiin von Wollzogen starb den 20. Merz 1794.”
Seit dem Jahr 1973 werden Konzerte für zwei Orgeln in Bedheim gespielt: Hans Philipp von Heßberg ließ durch Caspar Schippel aus Hildburghausen 1711 die Hauptorgel bauen. Im Jahr 1721 wurde über dem Triumphbogen die Schwalbennestorgel errichtet. Nikolaus Seeber aus Römhild ist ihr Erbauer. Er hat auch beide Orgeln durch Abstrakten (Holzleisten), die zwanzig Meter weit über den Kirchenboden geführt werden, miteinander verbunden, so dass ein Organist beide Orgeln einzeln oder auch zusammen spielen kann. Es handelt sich dabei um eine weltweit einmalige Anlage.

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Die Kirchengemeinde Beinerstadt Beinerstadtwird betreut vom:
Pfarramt Reurieth



Beinerstadt – Gustav-Adolf-Kirche

In Beinerstadt steht die Kirche an einer innerhalb der Ortschaft etwas nordwestlich gelegenen Anhöhe. Das Dorf wird bereits um 776/796 als “Peinheressteti” bezeugt, im Jahre 800 als “Beinheresstat”, und war während des 12. Jahrhunderts “Sitz eines Geschlechtes v. Beinerstadt”. Schon 1420 ist der Ortsname in seiner heutigen Gestalt bekannt als “Beynerstat”. Der Ort mit etwa 380 Einwohnern gilt entsprechend der Anordnung seiner Häuser als ein Haufendorf. Eine eigenständige Pfarrkirche war die Beinerstädter Kirche nur in der kurzen Zeitspanne zwischen 1632 und 1634 (also unmittelbar vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges); davor war sie Tochterkirche von Leutersdorf, später wieder Reurieth (1635), Dingsleben (1687) und Henfstädt (1816) zugeordnet, während es heute wieder zum Kirchspiel Reurieth gehört.
Da der Taufstein die Jahreszahl 1636 trägt, darf man annehmen, dass trotz der verheerenden Truppendurchzüge des Dreißigjährigen Krieges der Gottesdienst in Beinerstadt schon bald wieder stattfinden konnte. Der Renaissance-Giebel – die eigentliche Besonderheit der Kirche – wurde nach den Zerstörungen des Jahres 1634 bereits 1635 wieder aufgebaut; für das Jahr 1653 sind weitere Reparaturarbeiten am Bauwerk bezeugt.
An drei Wänden stehen zwei Emporen übereinander, eine führt oben an der Turmwand entlang; die Südempore ist mit zwölf Bogenstellungen versehen. Schlichte dorische Pfosten tragen sowohl die Holzkonstruktion an den Brüstungen als auch die gewölbte Holzdecke ganz oben. Die Blumengewinde an den Emporen sind “ein wohlgelungenes wie seltenes Beispiel” (Anmerkung 3) der Biedermeierzeit.
Im Chor, also im Erdgeschoss des Turms, lag die Decke ursprünglich tiefer; man erkennt noch den Absatz in der Mauer, der früher einmal die Balken, vielleicht sogar ein Gewölbe getragen hat. Die Veränderung wurde wahrscheinlich während des Innenausbaus im 18. Jahrhundert vorgenommen.
Den vor der Altarwand stehenden steinernen Altar – womöglich wie die Sakristei noch aus mittelalterlicher Zeit – hat man im 18. Jahrhundert vielleicht aus Pietätsgründen nicht durch einen neuen ersetzen wollen.

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Die Kirchengemeinde BiberschlagBiberschlag
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Pfarramt Schönbrunn



Kirche zu Biberschlag

Biberschlag wurde schon 1317 als “zu den Biberslage” erstmalig erwähnt. Sein Name allerdings leitet sich nicht von dem Tier Biber her, sondern ist eine Ableitung des keltischen “bibar” und bedeutet “schnell”, “quicklebendig”, was wir in unserer Sprache noch als “bibbern” kennen. Möglicherweise handelt es sich um die namentliche Bezeichnung eines Schlagbaums an der Grenze zwischen dem Henneberger und dem Heßberger Land.
Im Jahr 1662 ließ Ernst der Fromme die Kirche aus Steinen und Teilen des ehemaligen Schlosses und einer Kapelle von Engenstein erbauen.
Ostern 1663 wurde die neu erbaute Kirche in Biberschlag eingeweiht. 1781 wurde dann auf der Westseite der Turm angebaut und 1819 die Kirche um den Altarraum und die Orgelempore sowie die Sakristei erweitert. Die Kirche steht auf einer kleinen Anhöhe des Ortes nach Norden zu und erscheint als in sich geschlossener Bau.
Von den drei Glocken im Turm stammt die in Coburg gegossene Bronzeglocke aus dem Jahr 1740 mit der Aufschrift “Bekehret euch zu mir” (Sacharja 1,3), die anderen beiden Stahlglocken sind Anschaffungen aus dem Nachkriegsjahr 1951.
Sämtliche Inventarien wie Kanzel, Taufgestell und Kruzifix an einem Holzpfosten an der Nord-Ostseite stammen aus der Zeit der Erbauung und verraten den barocken Stil.
Der Flügelaltar ist ein Werk des Künstlers Friedrich Popp (1905 – 1998) aus Ebersdorf bei Lobenstein. Es zeigt Jesus und die Jünger beim Abendmahl sowie eine Lamm-Gottes-Symbolik. Auch die Reliefe in den Kanzelfeldern, welche die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes sowie eine Mosefigur zeigen, wurden von Popp geschaffen. Der Künstler gilt als Autodidakt und hat seine Werke unter starken Einfluss von Ernst Barlach geschaffen.

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Weitere Details der Gemeinde Brattendorf www.kirche-bruenn.de

Die Kirchengemeinde BrattendorfBrattendorf
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Pfarramt Brünn

Kirche zu Brattendorf

Der Ort Brattendorf, dessen Name sich vom slawischen Brat, Bruder ableitet, an der verkehrsreichen Bundesstraße 4 gelegen, besteht im Grunde aus zwei Ortsteilen. Im Süden das alte, etwas in der Niederung gelegene Dorf und nördlich auf der Höhe eine Ansiedlung neuerer Häuser und Wohnblocks sowie einige kleinere Industrieansiedlungen. Da das alte Dorf in früherer Zeit keine eigene Kirche hatte, begann im Jahr 1926 die bürgerliche Gemeinde mit dem Bau einer Kapelle im Bereich des ebenfalls neu entstandenen Friedhofs.
Dieser Bau wurde großzügig gestaltet und entwickelte sich zu einer schönen ansehnlichen Kirche. Am 10. Juli 1928 wurde sie eingeweiht. Von Anfang an war die Kirche Eigentum der politischen Gemeinde Brattendorf, wurde aber der örtlichen Evangelischen Kirchengemeinde zur alleinigen kostenlosen Nutzung überlassen, was auch im Grundbuch eingetragen steht.
Bei dem Bau handelt es sich um ein neuromanisches Haus mit großem Walmdach.
Der Innenraum ist bestimmt durch den neuromanischen Baustil der Kirche. Die Empore und die hölzernen Bänke geben den Besuchern genügend Platz und stammen wie der Altar und der ebenfalls hölzerne Taufstein aus der Zeit der Erbauung der Kirche. Die Farbgebung ist in Weiß und hellen Grautönen gestaltet.

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Weitere Details der Gemeinde Brünn www.kirche-bruenn.de
  

Die Kirchengemeinde BrünnBruenn
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Pfarramt Brünn

Kirche zu Brünn

Der Ort Brünn, im Jahr 1317 als Burne, später als Bronne bezeichnet – es handelt sich wohl um einen “Brunnen”. Für den Besucher ist die etwas auf der Anhöhe am Ortsrand gelegene Kirche nicht übersehbar. Sie wurde in den Jahren 1670 bis 1672 erbaut.
Nach einer alten Legende wurde die Kirche aus Steinen einer Burg des Grafen Poppo von Henneberg errichtet. Unsicher ist, ob an ihrer Stelle eine Kapelle gestanden hat.
Im Oktober 1672 fand die feierliche Einweihung statt – die Kirche ist allerdings bis heute ohne Namen bzw. ohne Schutzpatron geblieben. Der Aufbau der Kirche ist im Ganzen sehr einheitlich. Im Grundriss ein von West nach Ost langgezogenes Rechteck, im Chorraum an beiden Ecken abgeschrägt, mit einem großen, im Osten gewalmten Satteldach. Auf der Westseite des Daches ruht der Kirchturm als Dachreiter mit doppeltem, verschiefertem Helm und Turmknopf sowie Wetterfahne.
Von besonderem Reiz ist der so genannte Zimpelstern der Orgel, dessen Drehbewegung mit einem kleinen Glockenspiel einhergeht und dem Orgelspiel nur einmal im Jahr zum Weihnachtsgottesdienst zu einem ganz besonderen Erlebnis verhilft.
Mittelpunkt und Schmuckstück der Kirche ist der lebensgroße Kruzifixus, erstmalig erwähnt im Jahre 1714 über dem Altar. Ein weiteres Kreuz stammt aus Oberammergau und wurde 1874 gestiftet.
Im Jahr 1903 wurde der schöne Kronenleuchter angeschafft.
Bei der letzten Renovierung des Innenraumes wurden Gemälde und Verzierungen an der Kanzel freigelegt, die 1731 von dem Hildburghäuser Schnitzer und Maler Johann Stamm geschaffen wurden.

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Die Kirchengemeinde CrockCrock
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Pfarramt Crock




Crock – Kirche “St. Veit”

Vergeblich sucht man in Crock die sprichwörtliche “Kirche im Dorf”. Allerdings ist dies für die Bewohner des Ortes und des dazugehörigen Dörfchens Oberwind kein Problem, denn ihre Kirche ist schon seit ihrem Bestehen nördlich des Ortes auf einer vorspringenden Bergnase gelegen.
Hier soll sich in Sichtweite der Gleichberge schon vor fast 3.000 Jahren ein altes keltisches Heiligtum befunden haben. So leitet sich auch der Ortsname Crock von dem keltischen “Crough”, was so viel wie “Felsen” bedeutet, ab.
Während der Völkerwanderung kamen die Germanen und errichteten ein Stammesheiligtum der Irmin, wovon sich der Bergname “Irmelsberg” ableiten könnte. Im Laufe der Christianisierung kam es dann zur Errichtung eines christlichen Heiligtums, zunächst wohl eine Gruppe von Kreuzen, die dem Flurteil in Richtung Oberwind den Namen “Zu den drei Kreuzen” gegeben hat.
Schließlich erlangte das Heiligtum mit der dem heiligen Vitus (15. Juni) geweihten Kapelle außergewöhnliche Bedeutung als Wallfahrtsort und wurde für die insgesamt vierzehn dazugehörigen Gemeinden zu klein, so dass man den heute noch vorhandenen Kirchenneubau im Jahr 1489 errichtete.
Die St.-Veits-Kirche in Crock hat eine klare einheitliche Baustruktur in spätgotischem Stil. Ihr Grundriss ist wie folgt aufgebaut: Im Osten ein relativ großer, ca. zehn Meter langer Chorraum, dessen Ecken abgeschrägt sind mit vier Spitzbogenfenstern. An den Ecken treten insgesamt sechs Strebepfeiler mit Satteldach- bzw. Pultdachabschlüssen hervor. Auch das alte Dachgesims mit Kehlprofil ist deutlich zu erkennen. Die Sakristei steht an der Südseite dort, wo der Chor und das Schiff verbunden sind. Das Kirchenschiff mit seinen vier Spitzbogenfenstern auf der Südseite ist kaum größer als der Chor. Daran schließt sich der Turm an der Westseite an.
Der älteste Teil soll die Sakristei mit ihrem rippenlosen Kreuzgewölbe sein. Aus der Zeit der Erbauung der Kirche stammt der drei Stufen gegenüber dem Schiff höher gelegene reizvolle Chor. Sein Kreuzrippengewölbe ist einzigartig.
Besonders zu nennen ist der aus der Erbauungszeit stammende Taufstein mit seinem gedrehten Schaft. Das Kirchenschiff wird bestimmt vom braun gestrichenen hölzernen Gestühl und dem doppelten Emporengeschoss. Auf der obersten Empore steht die zweimanualige Orgel, die im Jahr 1731 vom Orgelbaumeister Johann Christian Dotzauer aus Hildburghausen geschaffen wurde.

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Die Kirchengemeinde DingslebenDingsleben
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Pfarramt Reurieth

Dingsleben – Kirche “St. Nicolaus und St. Margarethe”

Unweit des Kleinen Gleichbergs, in nördlicher Richtung, liegt der 250 Einwohner zählende Ort Dingsleben. Dingsleben (ca. 250 Einwohner) ist ein Straßendorf. Zwischen einer Anzahl kleiner Hügel zieht sich die breite Dorfstraße des Straßendorfes hin. An deren Seiten reihen sich die Häuser aneinander – häufig verkantet stehend und mit hübschem Fachwerk errichtet.
Ruhe und Beschaulichkeit des Ortes rühren von einem heute selten anzutreffenden Umstand her: Nur wenige Autos befahren die Dorfstraße, weil diese am Ortsrand in beiden Richtungen ihrer Hauptachse jeweils in befestigte Radwanderwege einmündet.
Dingsleben gehört zu den älteren Siedlungen der Region. Bereits 799 bzw. 800 n. Chr. wird es als “Tingesleia” unter die Güter der Äbtissin Emhilt zu Milz gezählt. 951 nennt man den Ort “Dingesleia”, 1181 dann “Dingislebe”. Ursprünglich befand sich eine Kirche am Ortsende – dort, wo heute noch der Friedhof ist.
Die Kirche unterstand zunächst dem Kloster Veßra, wurde dann wohl im 14. Jahrhundert Tochterkirche von Reurieth, bis schließlich kurz vor 1530 aus ihr eine Pfarrkirche wurde. Heute ist sie wieder dem Pfarramt Reurieth zugeordnet.
Den Dreißigjährigen Krieg überlebte Dingsleben nur mit knapper Not. Zwar wurden seit 1663 in der Kirche zu Dingsleben wieder Gottesdienste gehalten, das Gotteshaus musste aber 1740 abgerissen werden. Die neue “St. Nikolaus-Margareten-Kirche” – diesmal in der Mitte des Ortes – konnte von 1730 bis 1742 unter Verwendung der alten Steine errichtet werden.
Ungewöhnlich freilich, aber durch Straßenverlauf und Anordnung der Häuser wohl erzwungen, ist die Nord-Süd-Ausrichtung der Kirche.
Der Altarraum wird durch Chorschranken, die mit Balustern und Pfeilern verziert und mit zwei niedrigen Türen versehen sind, vom übrigen Kirchenraum abgetrennt. Die dazu passend gestaltete Lesekanzel steht in der Mitte zwischen den Schranken. Leider verdeckt sie den dahinter stehenden achteckigen, spätgotischen Taufstein aus Sandstein, dessen Mittelstück (24,5 cm lang, aufbewahrt im Kirchturm) im Schaft heute fehlt.
Die Orgel, hochoben auf der zweiten Empore, bereichert mit ihrem sehenswerten Barockprospekt die Gesamtwirkung des Raumes. Sie wurde von Johann Georg Henne, Hildburghausen, 1770 gebaut.

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Die Kirchengemeinde EbenhardsEbenhards
wird betreut vom:
Pfarramt Reurieth

Ebenhards – Kirche “St. Marien”

Der Ortsname des Bundesstraße 89 etwa fünf Kilometer westlich von Hildburghausen liegenden, im 14. Jahrhundert erstmals erwähnten Dörfchens leitet sich erwartungsgemäß vom mittelhochdeutschen Vornamen “Eberhard” ab. Dieser war einer der “Grafen von Herzberg” und soll hier einen Hof gehabt haben. Zum idyllischen kleinen, auch heute noch von der Landwirtschaft geprägten Ort passt die etwas auf der Anhöhe stehende Kirche.
Ursprünglich stand schon im Jahr 1401 an ihrer Stelle eine kleine “Kapelle zu Unser Liben Frawen”, worüber das Erbbuch des Amtes Heldburg von 1517 Auskunft gibt.
Teile von ihr könnten in der heute noch vorhandenen Kirche verbaut worden sein, denn ihrer Art nach sind die ältesten Bauelemente frühgotisch. So der ca. fünf mal sechs Meter große Chorraum, der zugleich Unterbau des Turmes ist und die an der Nordseite anschließende Sakristei. Turm und Langhaus haben einen massiv gebauten Unterbau und jeweils einen Aufbau in Fachwerk, welches beim Kirchenschiff sichtbar ist.
Ein spitzbogiger Triumphbogen bildet den Übergang zum Haupthaus, das zwei Stufen tiefer liegt als der Altarraum. Über dem Triumphbogen findet sich die Aufschrift: “Jesus Christus gestern und heute und der selbe auch in Ewigkeit” (Hebräer 13,8).
Die Kirchenbänke im unteren Teil der Kirche und auf den beiden hölzernen Emporen geben ca. 170 Personen Platz. Die Emporenbrüstungen sind mit einer wunderschönen Blumenornamentik bemalt. Bestimmend sind die Farbtöne grün und orange auf Ocker.
Die Kirche in Ebenhards macht, wie auch der kleine Ort insgesamt, einen sehr aufgeräumten und gepflegten Eindruck, was sie dem Engagement der örtlichen Kirchengemeinde und vieler Einwohner verdankt.

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Die Kirchengemeinde EhrenbergEhrenberg
wird betreut vom:
Pfarramt Themar

Ehrenberg Ruine der Wallfahrtskirche “St. Ottilien”

Die Gemeinde Ehrenberg hat keine eigene Kirche, die als solche genutzt werden kann.
Auf dem Kapellenberg unweit des Örtchens Ehrenberg, zwischen Themar und Hildburghausen gelegen, befindet sich die Ruine einer mittelalterlichen Kapelle. Der Ort und die Kapelle wurden erstmals im Jahr 1141 urkundlich erwähnt. Einst war sie der heiligen Ottilie geweiht und diente den Augen-, Ohren- und Kopfleidenden sowie den Blinden als Wallfahrtskirche in vorreformatorischer Zeit. Die Heilung Suchenden kamen zunächst zur Ottilienquelle auf halber Höhe im Tal zwischen Ehrenberg und Kloster Veßra, bevor sie dann zur Kapelle pilgerten, um dort ihren Dank in Anbetung zum Ausdruck zu bringen.
Es handelte sich um einen romanischen Bau von sechseinhalb mal fünfeinhalb Meter Seitenlänge mit einem Chorraum von ca. vier mal vier Meter Seitenlänge auf der Südseite. An den Ecken des Chores sieht man noch deutlich die Ansätze eines ursprünglichen rippenlosen Kreuzgewölbes. Ebenfalls noch gut zu erkennen ist der einstige romanische Triumphbogen zwischen Haupthaus und Chor, der gerade mal eine Armspanne breit ist. Die Nordwand mit Rundbogentür und Giebel ist noch fast vollständig erhalten, alle anderen Wände sind eher dürftig. Die Kapelle wurde in den sechziger Jahren durch Bewohner von Ehrenberg in freiwilligen Einsätzen gesichert und dient heute Spaziergängern wie Wanderern als beliebtes Ausflugsziel in idyllischer Lage.

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Die Kirchengemeinde EishausenEishausen
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Pfarramt Streufdorf


Ansprechpartner:
Günter Lenhardt
98646 Straufhain/OT Eishausen
Str. Hinterdirf 14Dorfstr. 11
Tel.: 03685-402065

Eishausen – Kirche “St. Marien”

Etwa sieben Kilometer von der Kreisstadt ist der Ort mit seiner unwahrscheinlich wuchtigen Kirche entfernt. Das Kirchenhaus und den Turm umlaufen kräftig profilierte Gesimse. Aus buntem Sandstein sind die Wandsäulen gearbeitet, die aus dem Mauerwerk hervortreten. Sie lockern die großflächigen Außenfassaden der Kirche auf und gestalten das Äußere der Kirche eindrucksvoll. Die heutige Kirche ist anstelle einer kleineren, die 1748 abgebrochen wurde, ein Jahr später neu erbaut. Reste dieser alten Eishäuser Kirche findet man noch im jetzigen Gotteshaus. Dies trifft besonders auf die Sakristei zu, deren Grundmauern rühren vielleicht von der 1317 schon vorhandenen alten Kirche her.
Drei Glocken finden sich im Kirchturm, darunter die älteste Bronzeglocke von 1833 mit der humorvollen Inschrift: “Mir gab für wenig Ehrenlohn Kunstgießer Albrecht und sein Sohn/zu Coburg guten, starken Ton.”
Geschichtlich tritt der Ort 837 und 883 als Asiseshus, d. h., “zu den Häusern des Asis”, eines Grafen, der in der Umgegend begütert war, in Eishausen ein Landgut besaß und dem Kloster Fulda Stiftungen vermachte, erstmals auf. 1259 findet man das Dorf als “Eushusen”, “Eushusin” und 1340 als “Eureshusen” in den geschichtlichen Unterlagen.
Unter der Kirche befindet sich eine zurzeit nicht zugängliche “Kirchengruft”, die als Grablege der Herren von Heßberg diente. Diese besaßen seit 1363 das Rittergut, die spätere Domäne, mit dem Eishäuser Schloss, das 1873 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden musste.
Steinfeld, unmittelbar vor Eishausen gelegen, so dass man fast von einem Doppelort sprechen könnte, gehört kirchlich und kommunal zu Eishausen.

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Die Kirchengemeinde FehrenbachFehrenbach
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Pfarramt Masserberg




Fehrenbach – Kirchengemeindehaus

Die Geschichte des Ortes Fehrenbach ist vor allem sehr eng mit einer der frühesten Glashütten Thüringens verbunden gewesen. Heute erinnert am ehemaligen Standort des alten Glasbetriebes in der Ortsmitte ein Informationspavillon an die beschwerliche Arbeit der Fehrenbacher. Die Einwohner waren lange Zeit so arm, dass der Ort von den Landesherren als Notstandsgebiet angesehen wurden.
Viele Jahrhunderte gab es hier keine Kirche, sondern die Fehrenbacher gingen zum Gottesdienst und zu allen kirchlichen Anlässen ins benachbarte Heubach. Anfang des 20. Jahrhunderts plante die Fehrenbacher Gemeinde ein öffentliches Mehrzweckhaus, unter anderem für alle gottesdienstlichen Feiern und auch für Trauerfeiern, die im Zusammenhang mit Bestattungen auf dem ebenfalls neu angelegten Friedhof stattfinden.
Im Jahr 1933 wurde dann das Gemeindehaus erbaut. Es liegt am Rand des Ortes Richtung Heubach, umgeben von Wald und Wiesen. Äußerlich handelt es sich um ein frei stehendes, relativ großes Haus mit Walmdach, auf dessen beiden Längsseiten Mansarden zu sehen sind und in der Mitte ein Dachreiter.
Vor der Kirche steht ein einfacher, heute verkleideter stählerner Glockenstuhl. Dort sind seit 1962 drei Stahlglocken und die alte Bronzeglocke aus dem Dachtürmchen untergebracht und läuten regelmäßig zu Gottesdiensten oder anderen kirchlichen Anlässen.

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Die Kirchengemeinde GellershausenGellershausen
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Pfarramt Westhausen


Gellershausen – Kirche “St. Cyriakus”

In einer reizvollen Landschaft, nordwestlich von Heldburg, der Straße nach Westhausen zu, liegt das Dorf Gellershausen. Es besteht bereits seit über 800 Jahren und trat 1158 als “Gellershusen” ins Licht der Geschichte. 1183 ist es Sitz eines Hildebrand von Gilershusen, 1317 findet man die Schreibeweise “Gylershusen” und 1466 “Geylershausen”.
1645 - als es zum Ende des Dreißigjährigen Krieges noch einmal durch streifende Truppenteile wurde die alte – wiederholt reparierte – Gellershäuser Kirche bis auf den Turm weitgehendst zerstört. Sie stammte aus dem Mittelalter und wurde 1550 als Pfarrkirche erwähnt.
Ihr Patron war der heilige Cyriakus aus der Reihe der 14 Nothelfer, den so genannten “Vierzehnheiligen”, der um 309 n. Chr. in Rom während einer Christenverfolgung starb.
Die Einwohner von Gellershausen selbst suchten 1645 hinter der festen Kirchenmauer, die 1576 erbaut und mit Schießscharten versehen war (heute vermauert), Schutz und wehrten sich, alten Berichten zufolge, tapfer und erfolgreich.
Die Gellershäuser Cyriakuskirche, wie sie sich heute dem Besucher darbietet, zeigt das um 1700 neu erbaute Kirchenhaus und den an der Westseite aufragenden stattlichen Kirchturm. In seinem Untergeschoss geht er mit dem Baujahr 1557 auf das alte Gellershäuser Gotteshaus zurück.
Gellershausen wird geistlich und seelsorgerisch heute von Westhausen aus versorgt, doch war es zu Beginn des vorigen Jahrhunderts eigenständige Pfarrei. Südlich von Gellershausen, auf dem so genannten Kappelhäck (Kappel = Kapelle), stand einst die dem heiligen Veit (Vitus, 15. Juni) geweihte Kapelle. Sie war 1528 noch vorhanden, heute ist sie nur noch durch die Flurbezeichnung in Erinnerung geblieben.

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Die Kirchengemeinde GießübelGiessuebel
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Pfarramt Schönbrunn

Gießübel – Kirche “Zur Heiligen Dreifaltigkeit”

Möglicherweise leitet sich der seltsam klingende Ortsname Gießübel von der Bezeichnung einer alten Richtstätte her. Im Verlauf der Besiedlung des Grundes der Neubrunn und Schleuse wuchs auch der Ort Gießübel.
So erwachte allmählich der Wunsch unter den Bewohnern, eine eigene Kirche haben zu wollen und fand Anfang des 18. Jahrhunderts seinen Ausdruck in der Bitte an den Landesherren. In den Jahren 1722 und 1723 wurde dann die Dorfkirche in Gießübel im Barockstil erbaut und auf den Namen “Zur Heiligen Dreifaltigkeit” geweiht.
Es handelt sich um einen interessanten Bau in der Form eines Oktaeders (Achteck) mit Verstärkungen an den Ecken, die wie Strebepfeiler hervortreten. An Nord- und Westseite befindet sich jeweils ein großes Eingangsportal, an den übrigen Seiten großzügige, helle, rechteckige Fenster. Bemerkenswert ist die kleine Stundenschlagglocke aus dem Jahre 1745, die im Dachreiter verborgen die Wirren der Zeiten überstanden hat und im Zuge der Dachsanierung im Jahr 2003 sichtbar wurde. Die anderen drei Bronzeglocken (1926, 1949, 1950) befinden sich nicht in der Kirche, sondern in einem oberhalb der Kirche erbauten Glockenhaus.
Das Innere der Kirche wird durch die runde Grundform der Kirche bestimmt. Die Empore zieht sich ganz um alle vier Seiten der Kirche herum. Auf der Westseite steht die Orgel, ein bedeutendes Werk des Hildburghäuser Orgelbaumeisters und Zeitgenossen Bachs, Johann Christian Dotzauer. Die Orgel wurde mehrfach umgebaut und erneuert, unter anderem im Jahr 1841 vom Schmiedefelder Orgelbaumeister Michael Schmidt. Erwähnenswert sind besondere, heute im Inneren der Orgel verborgene Holzpfeifen, die ursprünglich einen Teil des Prospektes bildeten. Durch wunderschöne Schnitzarbeit und Bemalung zeigen sie sich jeweils mit einem stilisierten menschlichen Gesicht.
Oberhalb der Kirche steht seit 1950 das kleine “Martin-Luther-Gemeindehaus”, das der Gemeinde als Winterkirche und als Raum für verschiedene Veranstaltungen dient.

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Die Kirchengemeinde GleichambergGleichamberg
wird betreut vom:
Pfarramt Gleichamberg

Gleichamberg – Kirche “St. Nikolaus” oder “St. Alban” (nicht gesichert!)

Mit dem Großen Gleichberg, dem das Dorf auch seinen Namen verdankt (“Gleich-am-Berg”), sind die Ortsbewohner von alters her verbunden. Der mächtige Berg, einst vulkanischen Ursprungs, an dessen Südosthang sich das Dorf anschmiegt, sorgt meteorologisch für ein gutes Klima. Er hält die rauhen, von der Rhön her kommenden Winde ab, so dass bis ins 19. Jahrhundert an den warmen Hängen sogar Wein angebaut werden konnte und heute ein beachtlicher Obstanbau gedeihen kann. Diese günstige Lage begründet auch den Wohlstand des Ortes, der als einer der wohlhabendsten des Grabfeldes gilt.
Bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein und Jahrzehnte davor, ernährten die Basaltbrüche des Berges weitgehend die Bewohner des Ortes. Heute ist der Basaltabbau, einst begehrt für Straßenbau und Schotterbette der Eisenbahnen, eingestellt.
Der Mittelpunkt des Ortes ist die hochgelegene Dorfkirche, deren Patronzinium allerdings als nicht gesichert gilt. Während ein Teil der Überlieferung davon spricht, es handele sich um eine St.-Niko-laus-Kirche, widersprechen dem Meinungen, die von einer St.-Alban-Kirche ausgehen. Die Befestigung des Hanges, auf dem der Platz für Kirche und Friedhof geschaffen wurde, ist in drei Terrassen gegliedert, die von mächtigen Mauern aus heimischen Basalt gestützt sind.
Vom Unterdorf her gesehen erscheint deshalb die Gleichamberger Kirche wie eine Wehrkirche, die sie jedoch niemals war. Ebenenwegs ist die Kirche mit Friedhof durch das Torhaus der alten Schule, vor dem sich der große Dorfbrunnen befindet, bequem erreichbar.
Das Innere der Kirche erhielt weitestgehend im 18. Jahrhundert die heutige Gestalt und Ausstattung. In den ehemaligen gotischen Chorraum wurde eine Empore eingezogen, die die Orgel trägt. Unter dieser Orgelempore steht der Altar, der 1827 gefertigt wurde.
Die sehr traditionsbewussten Gleichamberger lieben ihr Gotteshaus, das sie in ihr persönliches Leben und die Feste des Ortes einbeziehen. Das betrifft besonders das jährliche Kirchweih-Gedenkfest (die “Kirmes”); in neuerer Zeit die beliebten “Gottesdienste im Grünen”, an denen auch die Nachbargemeinden teilnehmen.

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Die Kirchengemeinde GleicherwiesenGleicherwiesen
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Pfarramt Gleichamberg


Gleicherwiesen – Kirche “St. Nikolaus”

Der frühere Marktort Gleicherwiesen wird 1182 und 1316 als “Glychen uf der wysen” urkundlich erstmalig erwähnt. Er gehörte 1317 zum Herrschaftsbereich der Henneberger und nach 1340 zu einem Teil dem Stift Würzburg, zum anderen Teil den beiden Klöstern Veßra und Trostadt.
Die mündliche Überlieferung berichtet, dass einst der Ort von einem Wassergraben, abgeleitet vom Milzflüsschen, umgeben war und dichtes Erlengebüsch darum wuchs. Bei der Kirche ist noch heute ein Rest von Wall und Graben schwach erkennbar und steht unter Denkmalschutz. Schon im Mittelalter stand hier eine Kirche, die Filial der Pfarrei Gleichamberg war.
Seit dem Jahr 1493 wurde Gleicherwiesen bis ins 19. Jahrhundert eine eigene Pfarrei. Schließlich aber gehört der Ort kirchlich ganz wieder zum benachbarten Gleichamberg. An die einstige kirchliche Selbstständigkeit Gleicherwiesens erinnert noch das alte Pfarrhaus neben der Kirche (heute Privatbesitz), das im Erdgeschoss einen großen, in den letzten Jahren sehr schön renovierten Gemeinderaum birgt.
Betritt der Besucher den Innenraum der Kirche, so findet er ein schlichtes, aber freundliches und in warmen Tönen gehaltenes Gotteshaus vor. Seit 1988 wurde es – bis in die Gegenwart hinein – mit großem Engagement der Pfarrer und Dorfbewohner im Äußeren und Inneren liebevoll und durch Fachleute in guter Weise restauriert.
Von erheblicher Bedeutung für die Ortsgeschichte war die Ansiedlung von Juden im späten 17. Jahrhundert. Bereits 1778 wurden eine Synagoge und eine kleine jüdische Schule, auch gleichzeitig für die Juden in Simmershausen, errichtet. Leider ist davon nichts mehr erhalten. Nachdem Gleicherwiesen seine Bedeutung als Marktflecken teilweise eingebüßt hatte, sank die Zahl der jüdischen Bewohner durch Wegzug Anfang des 20. Jahrhunderts.
Nur der kleine jüdische Friedhof erinnert an das einstige jüdische Leben im Ort. Immerhin stellten die Glieder der israelitischen Gemeinde um 1850 etwa die Hälfte der Ortsbevölkerung in Gleicherwiesen.
Vor geraumer Zeit wurde das Patrozinium der Kirche in “Glychen uf der wysen” wieder entdeckt: Sankt Nikolaus.

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Die Kirchengemeinde GompertshausenGompertshausen
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Pfarramt Westhausen


Gompertshausen – Kirche “St. Marien”

In einem breiten Wiesengrund, in nordwestlicher Richtung von Heldburg her, liegt die stattliche Dorfgemeinde Gompertshausen. Für den Historiker tritt der Ort erstmals 1119 als “Gumbertshusen” (1317 Gumprechtishusin, 1424 Gumprechtshusen) ins Rampenlicht der Geschichte, doch dürfte die Ortschaft weit älteren Datums sein. Von welcher Seite man sich auch Gompertshausen nähert, immer fällt der Blick auf die Kirche mit ihrem wuchtigen Turm, die auf einem der höchsten Punkte der Ortslage steht.
Die früheren Einwohner und die Angehörigen eines vermuteten Rittergeschlechtes im Ort haben sie als “Marienkirche” gestiftet, wie aus einer alten Bauinschrift geschlossen werden darf, die auch 1461 als Entstehungsjahr des Gotteshauses nennt.
Die Gompertshäuser Marienkirche war seit 1561 bis zum Ersten Weltkrieg (1914 – 1918) eigenständige Pfarrkirche. Heute wird sie wieder geistlich und seelsorgerlich von Westhausen aus betreut, wie das bereits 1637 bis 1644 schon einmal der Fall war.
Das alte Pfarrhaus erinnert noch an die einstige kirchliche Selbstständigkeit des Ortes. Es wird noch heute für Wohnzwecke und verschiedene kirchliche Gemeindearbeit genutzt.
Das Langhaus der Gompershäuser Marienkirche ist 15 Meter lang und zehn Meter breit. 1803 wurden die beiden Emporengeschosse eingebaut, die auf schlanken verzierten Holzsäulen ruhen. Eben solche Säulen tragen über den Emporen die Kirchendecke, die sich flach und geteilt durch Leisten dem Betrachter darbieten.
Einen weiteren, aussagekräftigen Schmuck in der Gompertshäuser Kirche bilden die aus dem Ende des 19. Jahrhunderts stammenden Buntglasfenster. Hinter dem Altar im großen Osterfenster der Auferstandene, umgeben von Engeln. Das große Spitzbogenfenster an der Nordseite stellt Maria mit dem Jesuskind in ikonenartiger Weise dar. Das Fenster an der Südseite gegenüber weist auf das Pfingstgeschehen hin. Ein ellipsenförmiges Fenster im Langhaus auf der Südseite zeigt in Buntglas das Gemeindewappen: Einen aufrecht stehenden Löwen mit geteiltem Schwanz auf einem grünen Hügel.
Nordöstlich des Ortes Gompertshausen, auf dem so genannten “Kappelhäck”, soll früher eine Kapelle vorhanden gewesen sein, die dem Apostel Petrus geweiht war und wohl als Wallfahrtsort diente. Sie existiert nur noch in der mündlichen Überlieferung. Ebenso westlich von Gompershausen die einstige Ortschaft “Oeschelhorn”, die bereits 1317 und im 15. und 16. Jahrhundert erwähnt und wohl im Dreißigjährigen Krieg untergegangen ist.

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Die Kirchengemeinde GrimmelshausenGrimmelshausen
wird betreut vom:
Pfarramt Themar



Grimmelshausen

Der zeitweise vermeintliche Heimatort des gleichnamigen Schriftstellers Grimmelshausen liegt südlich von Themar und gehört heute kirchlich dorthin. Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen hat den kleinen Ort durch seine Schriften, besonders durch seinen Roman “Der abenteuerliche Simplicissimus” (1668), ein wichtiges Zeugnis der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, weithin bekannt gemacht.
Er gilt als bedeutendster populärer Schriftsteller der Deutschen Literatur im 17. Jahrhundert, der in einem bewussten Gegensatz zur höfischen Kunst stand und die Leiden der Menschen seiner Zeit fest im Blick hatte. Zu seinen Lebzeiten muss in Grimmelshausen eine Kapelle gestanden haben. Diese wird 1345 urkundlich erwähnt und von Georg Brückner in seiner “Henneberger Landeskunde” nur noch als Ruine beschrieben.
Im Jahr 1801 dann wurde auf den Grundmauern der Kapelle ein Schulneubau errichtet, später ein Gemeindehaus daraus gemacht.
Das Haus ist heute in kommunalem Eigentum der Gemeinde Grimmelshausen erhalten geblieben und dient der örtlichen Nutzung von Kommune und Vereinen. Es befindet sich in einem sehr guten Zustand. Im Türmchen sind die kleine Bronzeglocke aus dem Jahr 1895 und die Turmuhr für den Ort.

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Die Kirchengemeinde HarrasHarras
wird betreut vom:
Pfarramt Veilsdorf


Harras – Kirche St. Jakobus

Die Kirche in Harras erhebt sich über dem kleinen Ort an der Werra. Der mächtige Turm mit der geschieferten achteckigen barocken Zwiebelhaube in doppelter Form und Arkaden ist weithin sichtbar.
Verschiedene Jahreszahlen und wenig einheitliche bauliche Merkmale weisen auf eine sehr lebendige Baugeschichte. Älteste Teile stammen vom Ende des 15. Jahrhunderts, so das Kreuzgewölbe des Chores. Die später veränderten Spitzbogenfenster deuten auf den spätgotischen Baustil. Dagegen stammt das sofort ins Auge fallende farbige Glasfenster an der Ostwand aus dem Jahr 1909. Ebenfalls als Spitzbogen erscheint der Triumphbogen und auch die beiden Eingangstüren an der West- und an der Nordseite. Die Jahreszahl 1621 über dem Nordportal weist auf die Erbauungszeit des Langhauses. In den darauf folgenden Jahren wurde die Kirche immer wieder umgebaut.
Der kleine Gemeinderaum auf der Empore, ebenfalls in den sechziger Jahres eingebaut, dient der Gemeinde als Winterkirche und bietet erstaunlich viel Platz.
Der Name Sankt-Jakobus-Kirche lässt auf eine Entstehung der Kirche in Verbindung mit einem Seitenstrang des mittelalterlichen Jakobs-Pilger-Weges schließen.

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Die Kirchengemeinde HäselriethHaeselrieth
wird betreut vom:
Pfarramt Reurieth


Häselrieth – Kirche “St. Wigbert”

Heute als Stadtteil von Hildburghausen ausgeschildert, war Häselrieth doch immer ein eigenständiges Dorf, dessen Dorfkern und ländlicher Charakter nach wie vor erkennbar ist.
Ursprünglich gab es auf dem Häselriether Berg, in alter Zeit auch Questenberg genannt, eine kleine, der heiligen Ottilie geweihte Kapelle. Während der Zeit der Reformation verlor sie als Wallfahrtsort ihre Bedeutung und ist schon im Jahr 1690 auf einer erhalten gebliebenen Bleistiftzeichnung nur noch als Ruine zu sehen.
Der Ortsname Häselrieth wird zum ersten Mal im Jahr 1196 in einer Lehensurkunde von Abt Heinrich von Hersfeld genannt. Seinen sprachlichen Ursprung könnte er in der Zusammensetzung aus der althochdeutschen Bezeichnung “Hezilo” für “Heinrich” und “Ried” als “Sumpfgrasgebiet” genommen haben.
Da das Hersfelder Stiftsland auch den heiligen Wigbert als ihren Patron hatte, kam sein Patronat auch zur Häselriether Kirche.
1869 war das alte Langhaus der Kirche wegen Baufälligkeit abgerissen worden. Und noch im selben Jahr errichtete man ein neues, neoromanisches Schiff. Es ist groß und geräumig gestaltet, wenngleich man heute sicher auch fragen muss, ob es schöner als das alte geworden ist. Äußerlich sind die jeweils vier großen Rundbogenfenster mit dem darüber angebrachten Rundbogenfries und die Portale an der Nord- und Westseite bestimmend. Betritt man die Kirche, fällt der bauliche Bruch zwischen Haupthaus und Chor ins Auge.
Eine Besonderheit der Häselriether Kirche ist die große Fledermaus-Kolonie auf dem Dachboden, worauf auch das Schild oberhalb des Westportals mit der Aufschrift “Fledermausfreundlich” hinweist. In Größe und Art ist diese Herberge für die unter Naturschutz stehenden “Kobolde der Nacht” einmalig in Europa. Die Bemühungen der örtlichen Kirchengemeinde zur Erhaltung der relativ großen Kirche mit all dem, was dabei in den letzten Jahren an Aufgaben bewältigt werden musste, sind durchaus bemerkenswert.

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Die Kirchengemeinde HenfstädtHenfstaedt
wird betreut vom:
Pfarramt Themar


Henfstädt

Henfstädt ist ein altes Dorf mit mindestens drei ehemaligen Rittergütern, von denen der Besucher auch heute noch die sehr schönen, denkmalgeschützten Gebäude und Gebäudereste betrachten kann. Nördlich des Ortes befindet sich der Osterberg mit der Ruine der Osterburg, einer einst im Besitz der Henneberger Grafen befindlichen Festung.
Im Jahr 1544 wird die örtliche Kirche als Tochterkirche von Leutersdorf erstmals urkundlich erwähnt. Ihrer Anlage nach ist sie aber wesentlich älter. So sind die frühgotischen Baumerkmale unübersehbar, beispielsweise mehrere Fenster mit Spitzbögen und z. T. auch Rundbögen.
Die vollständig als Steinbau ausgeführte Kirche hat im Osten einen Turm, der zugleich den früheren Chorraum im Untergeschoss birgt. Daran schließt sich, getrennt durch einen spitzbogigen Triumphbogen das Haupthaus in der Größe von elf mal acht Meter Seitenlänge an. An der Nordseite steht die kleine Sakristei, im oberen Teil ein hübsches Fachwerkhäuschen, während der untere Teil ebenfalls massiv gebaut und mit einem Tonnengewölbe versehen ist. Die Besonderheit ist der darin erhaltene steinerne Altar, der als Hinweis darauf gilt, dass der Raum der Sakristei als ältester Teil der Kirche möglicherweise eine ursprünglich selbstständige Kapelle war.
Der Chorraum mit seinem Kreuzgewölbe beherbergt heute im unteren Teil eine Art zweite Sakristei und ist mit einer neuen Glasfensterwand vom Haupthaus abgeteilt.

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Die Kirchengemeinde HeldburgHeldburg 01
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Pfarramt Heldburg-Ummerstadt

Stadtkirche „Zu unserer lieben Frauen“ und
Friedhofskirche „St. Leonhard“


Heldburg Kirche “Zu Unserer Lieben Frauen” (St. Marien)

Nähert man sich Heldburg, so hebt sich die evangelische Stadtkirche wuchtig aus der Silhouette der etwa 1.250 Einwohner zählenden Stadt heraus. Diese wurde 837 und 838 urkundlich erstmals erwähnt.
Am Platz der heutigen Stadtkirche befand sich bis Ende des 15. Jahrhunderts ein kleines Kirchlein, umgeben vom Gottesacker und umwehrt von einer Gadenanlage. Das Aufblühen der kleinen Stadt aber erforderte eine repräsentative Kirche. Die damals als “baufällig” bezeichnete Vorgängerkirche wurde abgetragen und der Friedhof an den Rand der Stadt verlegt.
Im Chor der Kirche beeindrucken die drei spitzbögigen und mit farbigen Glasmalereien versehenen Fenster, angefertigt in den Jahren 1888 und 1892. Sie zeigen links die Geburt Christi mit der Anbetung der Hirten, in der Mitte die Kreuzigung und rechts die Himmelfahrt Christi.
Eine Gedenktafel an der Außenwand würdigt die Leistungen des Theologen Johann Gerhardt, der in den Jahren 1606 bis 1615 Superintendent in Heldburg, später Generalsuperintendent in Coburg und Lehrer am Gymnasium Casimirianum daselbst sowie später auch Universitätsprofessor in Jena war. Er gilt neben Martin Luther und Philipp Melanchthon als einer der bedeutendsten Theologen der Evangelisch-Lutherischen Kirche.

Heldburg 02 Heldburg – Gottesackerkirche “St. Leonhard”

Wie die meisten kleineren Städte unseres südthüringisch-fränkischen Gebietes besitzt Heldburg neben seiner wuchtigen Stadt- und Pfarrkirche “Zu unserer Lieben Frauen” (St. Marien) noch ein zweites Gotteshaus.
Diese zweiten Kirchen werden meist als “Gottesacker-Kirchen” bezeichnet, zumal sie auch der Friedhof umgibt. In ihnen aber werden nicht nur die Trauerfeiern gehalten, sondern sie dienen auch den verschiedenen anderen Formen des gemeindlichen Lebens – bis hin zu sonn- und feiertäglichen Gottesdiensten. Entwickelt haben sich mitunter diese so genannten Gottesackerkirchen aus einst selbstständigen Pfarrkirchen in vorreformatorischer Zeit.
Am Rande der oberen Vorstadt in Heldburg befindet sich die St.-Leonhard-Kirche, im Volksmund auch einfach “Kapelle” genannt, inmitten des 1533 angelegten Friedhofs. Sie wird aber bereits 1497 erstmals genannt und war damals wesentlich kleiner. Der heilige Leonhard, dem dieses Gotteshaus geweiht wurde, ist der Schutzpatron der Gefangenen und der Haustiere, besonders der Pferde.
In dem ganz schlichten Innenraum finden sich weder Empore noch Orgel. Neben einem schlichten steinernen Altar sind ein modernes Lesepult und einfache, hölzerne Bänke vorhanden.
Die Leonhardkirche könnte man als ein “anheimelndes” Gotteshaus bezeichnen, sowohl von seiner äußeren Gestalt als auch im Inneren – dieses Kirchlein am Rande der Stadt, auf das die Heldburger mit Recht stolz sein können.

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Die Kirchengemeinde HirschendorfHirschendorf
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Pfarramt Crock


Hirschendorf – Kirche “St. Lorenz”

Am Rand des kleinen Ortes Hirschendorf, umgeben von hohen Bäumen und einer Steinmauer mit einem sehr schönen schmiedeeisernen Tor, liegt die hübsche Dorfkirche St. Lorenz .Ursprünglich hatte der Ort eine Kapelle in der Ortsmitte, wenngleich ihr Standort nicht mehr auszumachen ist. Diese schon 1499 erwähnte Kapelle hat der im Jahr 1748 erbauten Kirche ihren Namen “St. Lorenz” vererbt. Der untere Teil des Schiffes ist massiv ausgeführt, darüber sind die Wände in Fachwerk gehalten. Das Dach wurde mit Ziegeln gedeckt. Über dem Haupt- bzw. Westportal zeigt der Schlussstein die Jahreszahl 1788.
Im Inneren fällt der schlichte barocke Stil der kleinen Dorfkirche auf. Auf der Ostseite steht der steinerne Altar mit einem sehr schönen Kruzifix mit Korpus, das aus dem 18. Jahrhundert stammt. Über dem Altar erhebt sich die Orgelempore mit der einmanualigen Orgel, dessen Prospekt zum Teil aus Zinn-, zum Teil aus hölzernen Pfeifen besteht.
Unter dem Inventar der Kirche verdienen Erwähnung: Die beiden Bilder hinter dem Altar mit den Abbildungen der Reformatoren Martin Luther und Philipp Melanchthon. Der Messingkronleuchter in der Mitte des Raumes. Die beiden Buntglasfenster mit der Darstellung des Gekreuzigten und des auferstandenen Christus an der Südseite, gestiftet im Jahr 1953 durch die Hirschendorfer Familie Bosecker sowie ein modernes hölzernes Lesepult.
Ursprünglich wurde der Pfarrdienst in Hirschendorf von Eisfeld aus versehen, seit 1903 dann wurde der Ort nach Crock eingepfarrt.

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