Die Kirchengemeinde EishausenEishausen
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Pfarramt Streufdorf


Ansprechpartner:
Günter Lenhardt
98646 Straufhain/OT Eishausen
Str. Hinterdirf 14Dorfstr. 11
Tel.: 03685-402065

Eishausen – Kirche “St. Marien”

Etwa sieben Kilometer von der Kreisstadt ist der Ort mit seiner unwahrscheinlich wuchtigen Kirche entfernt. Das Kirchenhaus und den Turm umlaufen kräftig profilierte Gesimse. Aus buntem Sandstein sind die Wandsäulen gearbeitet, die aus dem Mauerwerk hervortreten. Sie lockern die großflächigen Außenfassaden der Kirche auf und gestalten das Äußere der Kirche eindrucksvoll. Die heutige Kirche ist anstelle einer kleineren, die 1748 abgebrochen wurde, ein Jahr später neu erbaut. Reste dieser alten Eishäuser Kirche findet man noch im jetzigen Gotteshaus. Dies trifft besonders auf die Sakristei zu, deren Grundmauern rühren vielleicht von der 1317 schon vorhandenen alten Kirche her.
Drei Glocken finden sich im Kirchturm, darunter die älteste Bronzeglocke von 1833 mit der humorvollen Inschrift: “Mir gab für wenig Ehrenlohn Kunstgießer Albrecht und sein Sohn/zu Coburg guten, starken Ton.”
Geschichtlich tritt der Ort 837 und 883 als Asiseshus, d. h., “zu den Häusern des Asis”, eines Grafen, der in der Umgegend begütert war, in Eishausen ein Landgut besaß und dem Kloster Fulda Stiftungen vermachte, erstmals auf. 1259 findet man das Dorf als “Eushusen”, “Eushusin” und 1340 als “Eureshusen” in den geschichtlichen Unterlagen.
Unter der Kirche befindet sich eine zurzeit nicht zugängliche “Kirchengruft”, die als Grablege der Herren von Heßberg diente. Diese besaßen seit 1363 das Rittergut, die spätere Domäne, mit dem Eishäuser Schloss, das 1873 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden musste.
Steinfeld, unmittelbar vor Eishausen gelegen, so dass man fast von einem Doppelort sprechen könnte, gehört kirchlich und kommunal zu Eishausen.

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