Die Kirchengemeinde LengfeldLengfeld
wird betreut vom:
Pfarramt Themar


Lengfeld

Wandert man von Themar aus das Tal des Weißbachs hinauf, so sieht man bald in der Ferne die schlanke Spitze des Kirchturmes samt der Kirche des Dorfes Lengfeld am Fuß des Feldsteines gelegen.
Der Feldstein ist ein von Sagen umwobener, geologisch hoch interessanter Basaltfelsen.
Lengfeld wird in einer Urkunde des Klosters Fulda bereits 826 genannt. Im Jahre 1317 wird es wiederum erwähnt. Danach hat Graf Poppo von Henneberg seine Vogteirechte über “Lengivelt” an das Stift Schleusingen abgetreten.
Der etwa 600 Einwohner zählende gepflegte Ort verfügt auch heute noch über zahlreiche alte hennebergisch-fränkische Fachwerkbauten. Die Kirche liegt auf eine kleine Anhöhe und bildet zusammen mit dem ehemaligen Pfarrhaus, der alten Schule und dem einstigen Friedhofsgelände ein in sich geschlossenes Areal, umgeben von einer zwei bis drei Meter hohen Steinmauer.
Die Kirche von Lengfeld war ursprünglich die Mutterkirche der umliegenden Dörfer Kloster Veßra, Zollbrück, Neuhof, Ahlstädt, Keulrod, Bischofrod, Eichenberg und Grub. Das Erbauungsjahr der Kirche ist unbekannt.
Die ältesten Teile sind romanischer Bauart, so der im unteren Teil des Turmes befindliche Chor und die auf seiner Nordseite angebaute, tonnengewölbte Sakristei. An ihren Wänden wurden zehn Weihekreuze freigelegt. Bei den Renovierungsarbeiten wurde das Fundament des Altars freigelegt. Daraus ist zu schließen, dass es sich bei der Sakristei um die Urkapelle von Lengfeld handelt. Sie dient jetzt als Winterkirche und fasst etwa 20 Plätze.

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