Die Kirchengemeinde GompertshausenGompertshausen
wird betreut vom:
Pfarramt Westhausen


Gompertshausen – Kirche “St. Marien”

In einem breiten Wiesengrund, in nordwestlicher Richtung von Heldburg her, liegt die stattliche Dorfgemeinde Gompertshausen. Für den Historiker tritt der Ort erstmals 1119 als “Gumbertshusen” (1317 Gumprechtishusin, 1424 Gumprechtshusen) ins Rampenlicht der Geschichte, doch dürfte die Ortschaft weit älteren Datums sein. Von welcher Seite man sich auch Gompertshausen nähert, immer fällt der Blick auf die Kirche mit ihrem wuchtigen Turm, die auf einem der höchsten Punkte der Ortslage steht.
Die früheren Einwohner und die Angehörigen eines vermuteten Rittergeschlechtes im Ort haben sie als “Marienkirche” gestiftet, wie aus einer alten Bauinschrift geschlossen werden darf, die auch 1461 als Entstehungsjahr des Gotteshauses nennt.
Die Gompertshäuser Marienkirche war seit 1561 bis zum Ersten Weltkrieg (1914 – 1918) eigenständige Pfarrkirche. Heute wird sie wieder geistlich und seelsorgerlich von Westhausen aus betreut, wie das bereits 1637 bis 1644 schon einmal der Fall war.
Das alte Pfarrhaus erinnert noch an die einstige kirchliche Selbstständigkeit des Ortes. Es wird noch heute für Wohnzwecke und verschiedene kirchliche Gemeindearbeit genutzt.
Das Langhaus der Gompershäuser Marienkirche ist 15 Meter lang und zehn Meter breit. 1803 wurden die beiden Emporengeschosse eingebaut, die auf schlanken verzierten Holzsäulen ruhen. Eben solche Säulen tragen über den Emporen die Kirchendecke, die sich flach und geteilt durch Leisten dem Betrachter darbieten.
Einen weiteren, aussagekräftigen Schmuck in der Gompertshäuser Kirche bilden die aus dem Ende des 19. Jahrhunderts stammenden Buntglasfenster. Hinter dem Altar im großen Osterfenster der Auferstandene, umgeben von Engeln. Das große Spitzbogenfenster an der Nordseite stellt Maria mit dem Jesuskind in ikonenartiger Weise dar. Das Fenster an der Südseite gegenüber weist auf das Pfingstgeschehen hin. Ein ellipsenförmiges Fenster im Langhaus auf der Südseite zeigt in Buntglas das Gemeindewappen: Einen aufrecht stehenden Löwen mit geteiltem Schwanz auf einem grünen Hügel.
Nordöstlich des Ortes Gompertshausen, auf dem so genannten “Kappelhäck”, soll früher eine Kapelle vorhanden gewesen sein, die dem Apostel Petrus geweiht war und wohl als Wallfahrtsort diente. Sie existiert nur noch in der mündlichen Überlieferung. Ebenso westlich von Gompershausen die einstige Ortschaft “Oeschelhorn”, die bereits 1317 und im 15. und 16. Jahrhundert erwähnt und wohl im Dreißigjährigen Krieg untergegangen ist.

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