Die Kirchengemeinde GleichambergGleichamberg
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Pfarramt Gleichamberg

Gleichamberg – Kirche “St. Nikolaus” oder “St. Alban” (nicht gesichert!)

Mit dem Großen Gleichberg, dem das Dorf auch seinen Namen verdankt (“Gleich-am-Berg”), sind die Ortsbewohner von alters her verbunden. Der mächtige Berg, einst vulkanischen Ursprungs, an dessen Südosthang sich das Dorf anschmiegt, sorgt meteorologisch für ein gutes Klima. Er hält die rauhen, von der Rhön her kommenden Winde ab, so dass bis ins 19. Jahrhundert an den warmen Hängen sogar Wein angebaut werden konnte und heute ein beachtlicher Obstanbau gedeihen kann. Diese günstige Lage begründet auch den Wohlstand des Ortes, der als einer der wohlhabendsten des Grabfeldes gilt.
Bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein und Jahrzehnte davor, ernährten die Basaltbrüche des Berges weitgehend die Bewohner des Ortes. Heute ist der Basaltabbau, einst begehrt für Straßenbau und Schotterbette der Eisenbahnen, eingestellt.
Der Mittelpunkt des Ortes ist die hochgelegene Dorfkirche, deren Patronzinium allerdings als nicht gesichert gilt. Während ein Teil der Überlieferung davon spricht, es handele sich um eine St.-Niko-laus-Kirche, widersprechen dem Meinungen, die von einer St.-Alban-Kirche ausgehen. Die Befestigung des Hanges, auf dem der Platz für Kirche und Friedhof geschaffen wurde, ist in drei Terrassen gegliedert, die von mächtigen Mauern aus heimischen Basalt gestützt sind.
Vom Unterdorf her gesehen erscheint deshalb die Gleichamberger Kirche wie eine Wehrkirche, die sie jedoch niemals war. Ebenenwegs ist die Kirche mit Friedhof durch das Torhaus der alten Schule, vor dem sich der große Dorfbrunnen befindet, bequem erreichbar.
Das Innere der Kirche erhielt weitestgehend im 18. Jahrhundert die heutige Gestalt und Ausstattung. In den ehemaligen gotischen Chorraum wurde eine Empore eingezogen, die die Orgel trägt. Unter dieser Orgelempore steht der Altar, der 1827 gefertigt wurde.
Die sehr traditionsbewussten Gleichamberger lieben ihr Gotteshaus, das sie in ihr persönliches Leben und die Feste des Ortes einbeziehen. Das betrifft besonders das jährliche Kirchweih-Gedenkfest (die “Kirmes”); in neuerer Zeit die beliebten “Gottesdienste im Grünen”, an denen auch die Nachbargemeinden teilnehmen.

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