Die Kirchengemeinde GellershausenGellershausen
wird betreut vom:
Pfarramt Westhausen


Gellershausen – Kirche “St. Cyriakus”

In einer reizvollen Landschaft, nordwestlich von Heldburg, der Straße nach Westhausen zu, liegt das Dorf Gellershausen. Es besteht bereits seit über 800 Jahren und trat 1158 als “Gellershusen” ins Licht der Geschichte. 1183 ist es Sitz eines Hildebrand von Gilershusen, 1317 findet man die Schreibeweise “Gylershusen” und 1466 “Geylershausen”.
1645 - als es zum Ende des Dreißigjährigen Krieges noch einmal durch streifende Truppenteile wurde die alte – wiederholt reparierte – Gellershäuser Kirche bis auf den Turm weitgehendst zerstört. Sie stammte aus dem Mittelalter und wurde 1550 als Pfarrkirche erwähnt.
Ihr Patron war der heilige Cyriakus aus der Reihe der 14 Nothelfer, den so genannten “Vierzehnheiligen”, der um 309 n. Chr. in Rom während einer Christenverfolgung starb.
Die Einwohner von Gellershausen selbst suchten 1645 hinter der festen Kirchenmauer, die 1576 erbaut und mit Schießscharten versehen war (heute vermauert), Schutz und wehrten sich, alten Berichten zufolge, tapfer und erfolgreich.
Die Gellershäuser Cyriakuskirche, wie sie sich heute dem Besucher darbietet, zeigt das um 1700 neu erbaute Kirchenhaus und den an der Westseite aufragenden stattlichen Kirchturm. In seinem Untergeschoss geht er mit dem Baujahr 1557 auf das alte Gellershäuser Gotteshaus zurück.
Gellershausen wird geistlich und seelsorgerisch heute von Westhausen aus versorgt, doch war es zu Beginn des vorigen Jahrhunderts eigenständige Pfarrei. Südlich von Gellershausen, auf dem so genannten Kappelhäck (Kappel = Kapelle), stand einst die dem heiligen Veit (Vitus, 15. Juni) geweihte Kapelle. Sie war 1528 noch vorhanden, heute ist sie nur noch durch die Flurbezeichnung in Erinnerung geblieben.

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