Sehr geehrter Herr Präses, liebes Präsidium, und werte Kreissynodale und besonders liebe Gäste
Nach dem Erntedankfest schrieb mir ein Kirchenältester ein Wort aus dem Epheserbrief:
"Wandelt als Kinder des Lichtes, die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist." Eph. 5,9-10
Und der KÄ schreibt weiter mit Blick auf das Erntedankfest:
"Früchte tragen nicht nur unsere Felder und Gärten, sondern auch wir, mit unserem Reden, Handeln und Tun."

Diese Früchte gibt es, wiewohl ich auch weiß, dass es Bedrängendes gibt. Über einen längeren Zeitraum waren oder sind Mitarbeitende im Verkündigungsdienst im Krankenstand. Im Verwaltungsbereich sogar über ein Jahr. Das war für die Betroffenen eine Herausforderung und eine Belastung. Zuerst einmal für die Betroffenen selbst, aber auch für die GKR und Gemeinden, bzw. die Kolleginnen und Kollegen in der Nachbarschaft.

Allen, die zusätzlich geschultert haben, oder dies jetzt noch tun, sei hiermit ausdrücklich gedankt.

Ich blicke gern zurück auf die Früchte. Und hier ist Einiges zu nennen. Die Arbeit des Kreiskirchenrates mit seinen monatlichen Zusammenkünften ist wesentliche Säule unseres Handelns für die Gemeinden des Kirchenkreises. Pro Sitzung sind es in der Regel c.20 Tagesordnungspunkte. Mit großem Engagement sind hier die Kreiskirchenräte beieinander, beraten und beschließen zum Wohl der Gemeinden. Die achtsame Verwaltung der uns anvertrauten Finanzen geschieht bedacht und mit Augenmaß. Das Miteinander setzt sich fort in den Ausschüssen der Synode. Innerkirchlichen Ausschuss, dem Finanzausschuss, dem Bauausschuss und dem Stellenplanausschuss.

Aber unsere Kirche und die Gemeinden leben im Grunde von ganz anderen Dingen. Vom geistlichen Miteinander - Bauen. Danke möchte ich daher sagen, allen Mitarbeitenden im Ehrenamt, in der Verwaltung, im gemeindepädagogischen Dienst, den Kirchenmusikern und nicht zuletzt den Pfarrerinnen und Pfarrern. In großer Treue wird Dienst versehen. Danke und Vergelt's Gott.

Viele Aktivitäten haben sich an das Lutherjahr angeschlossen. Dazu gehören, ohne Anspruch auf Vollständigkeit

18. März Familiengottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche Eisfeld mit Übergabe der KILEICA (Kinderleitercard) … erstmals im KK Hildburghausen-Eisfeld.

Am selben Tag feierten wir 30 Jahre Suchtselbsthilfe im Kirchenkreis. Landrat Thomas Müller hatte sich extra für diesen Termin Zeit genommen.

Im Nachbarkirchenkreis wurde Sup. Martin Herzfeld verabschiedet. Ein Kollege, der uns im Kirchenkreis zur Seite stand bei den Auseinandersetzungen mit den Neonazis in und um Themar.
Im selben Monat war dann die Johannes -Passion von Heinrich Schütz zu hören. Sowohl in Hildburghausen, als auch in Eisfeld. Wohlklingend, unterschiedlich in der Aufführungspraxis war es und kalt.

Im kirchenmusikalischen Bereich ging es weiter mit einem Chorleiter- und Organistentag, der das besondere Projekt Orgel-Website des KK dankbar und mit großer Anerkennung in Augenschein nahm. Haben Sie es schon gesehen? Sie entdecken den Link auf der Website des KK.

In der Heldburger Kirche "Zu Unserer lieben Frauen" wurden die Abendmahlsgeräte am Gründonnerstag nach erfolgreicher Restauration wieder in den liturgischen Gebrauch genommen.

Überhaupt fällt mir auf, dass die Wertschätzung des Heiligen Mahles durchaus gesteigert werden darf. Ein Freudenmahl ist zu feiern. Und dies öfter als in der bisherigen Praxis.

Das Frühjahr begannen wir mit der Eröffnung der Geschäfts- und Begegnungsstätte des Hospizverein Emmaus e.V. auf dem Hildburghäuser Markt. Ein markanter Ort für einen Hospizverein, der lebendig und mit vielen Ehrenamtlichen arbeitet. Im Frühjahr begrüßten wir im Kreis der Mitarbeitenden Pfr. Hartmut Lösch als Pfarrer für besondere Aufgaben. Inzwischen wurde sein Dienst bis zum Dezember 2019 verlängert. Die Arbeitsschwerpunkte legt der KKR fest.

Eine kleine und feine Osternacht feierte ich mit einer Taufe in der St. Wigbert-Kirche in Häselrieth. Pröpstin Kristina Kühnbaum-Schmidt, gestaltete die Predigt zur Wiedereinweihung der Kirche St. Marien zu Eishausen. Ein Dank auch an dieser Stelle an Organisten und unermüdlichen Kirchenältesten Günter Lenhardt.

An Baugeschehen gibt es viel zu berichten, u.a.: Die Kirche zu Stressenhausen wurde zur Kirche des Monats durch die Stiftung KIBA ernannt. Gemeinsam fuhren wir nach Weimar zum Gottesdienst mit Landesbischöfin Ilse Junkermann.

Im Juni verabschiedeten wir Sup. Wolfgang Krauß in Sonneberg. Schön, dass wir so unkompliziert und im kollegialen Miteinander die Belange des Diakoniewerkes Sonneberg/ Hildburghausen-Eisfeld gestalten konnten.

Auch im Juni (u.a.) waren die Nazis wieder da - in Themar. Auch hier begleitet uns - zum Friedensgebet und darüber hinaus - sichtlich beeindruckt - Landebischöfin Ilse Junkermann.
Die St. Michael-Kirche in Hellingen feierte im Juni 225 jähriges Jubiläum. Wir feierten, aber wissen auch mit den Hellingern, in welch problematischem Zustand die Kirche ist. Auch in Heßberg gab es 850 Jahre zu feiern. Ganz zünftig mit anschließendem Frühschoppen.

Mit der Diakonie feierten wir das 14. Straßenfest auf dem Industriegelände Schraube in der zweiten Junihälfte. Das Thema "Miteinander - Füreinander" steht für eine gelebte Gemeinschaft dort zwischen Albert-Schweitzer Förderschule, Pflegeheim Birkenfeld, dem Hildburghäuser Bildungszentrum. Der Superintendent war danach eingeladen zur Werksbesichtigung der Maier GmbH & Co KG Präzisionstechnik.

Im August nahmen wir Abschied vom ehemaligen Synodalen, engagierten Lektor und Mitglied des Verwaltungsrates der Diakonie Karl Pfifferling. Der Herr schenke seiner Frau Pfrn. Annekathrin Pfifferling und der ganzen Familie Kraft und Zuversicht.

Pfrn. Dorothee Schmitt galt es nach 12 Dienstjahren in Schönbrunn Ade zu sagen. Herzlichen Dank für Ihren Dienst und all Diejenigen, die die Vakanz mittragen, insbesondere Pfr. Bernd Flade. Ebenso Ade sagten wir der gemeindepädagogischen MA Ingrid Trier. Vergelt`s Gott - ihrem so jugendlich gebliebenem Dienstansatz. Das Ausschreibungsverfahren läuft für beide Stellen.

Der Sommer war durch Abschied und Willkommen geprägt. In Suhl wurde Supn. Jana Petri eingeführt. Im KK Hildburghausen-Eisfeld begrüßten wir den Schulpfarrer Benjamin Martin, mit dem 25% Anteil an Gemeindearbeit im KGV Hildburghausen. Schön zu wissen, dass jetzt in den Schulen Schleusingen, Themar und Hildburghausen ein geistlicher seinen Dienst versieht. Und der Jugendlichen und Schüler annimmt. Ebenso engagiert versieht Pfrn. Christine Buchholz Ihren Dienst als Referentin für Kinder- und Jugendarbeit in der Superintendentur. Und da wir bei Willkommen sind: Pfr. Johannes Heinze wurde in einem ökumenischen Gottesdienst am Reformationstag eingesegnet für Seinen Dienst in und um Westhausen.

Einen Gottesdienst der besonderen Art erlebte ich im Sommer in Schlechtsart. Einen literarischen Gottesdienst unter Beteiligung von 3 Generationen mit eigenen Texten.

Am 9. September eröffneten wir in der Kirche Marisfeld den Tag des Offenen Denkmals für den Landkreis Hildburghausen. Das Thema "Entdecken, was uns verbindet" wurde geistlich, musikalisch und mit Worten gestaltet.

Einen Dankgottesdienst begingen wir am Michaelistag in der Kirche zu Bad Colberg. Was für ein Kleinod doch dieses Kirchlein ist.

Und zum Gallustag in Themar organisierten viele Ehrenamtliche mit Pfr. Arnd Morgenroth und seiner Frau Barbara ein lebendiges Fest. Auch Kollegen aus dem KK Henneberger Land kamen uns zu Hilfe.

Die Kulturkirche Lengfeld hat bis heute eine Ausstellung geöffnet mit grafischen Blättern von Paul Rau.

Im Oktober absolvierten wir im Konvent - wohlwissend, dass sexueller Missbrauch in aller Munde ist - miteinander die Weiterbildung: "Prävention sexualisierte Gewalt." Gut zu wissen, dass die Mitarbeitenden sensibilisiert sind.

Was für eine Lebendigkeit mir entgegenschlägt, wohltuend und mit großem Eifer. Herzlichen Dank an ALLE, die Kirche lebendig werden lassen.

Mit einem weiteren Brief eines Kirchenältesten möchte ich schließen: "Unsere Stärke liegt in der Gemeinschaft. Möge uns der Herr segnen, führen und leiten in unserem Tun. Er gebe Ruhe und Gelassenheit und sei allezeit bei Uns als unser Bruder."

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Und am Ende sagen wir mit Blumen einen Dank an die stellvertr. Superintendentin Bärbel Flade, für Ihre Arbeit mit den Lektoren der Gemeinden. Sie wird eine längere Weiterbildung beginnen und daher aus diesem Amt ausscheiden. Pfr. Kaiser führt weiter.

   
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